Sitten und Bräuche in China – wie Sie Fehler vermeiden und sich erfolgreich verhalten

International erfolgreich. Gewinnen Sie den Respekt und die Sympathien Ihrer internationalen Partner durch ein angemessenes Verständnis anderer Kulturkreise.

Egal, auf welcher Ebene Sie Beziehungen zu China unterhalten – die deutsch-chinesische Kommunikation darf sich nicht auf Fremdsprachenkenntnisse beschränken. Die Sitten und Bräuche in China außer Acht zu lassen und sich nur auf Inhalte zu konzentrieren, würde unweigerlich schwer zu korrigierende Fehler im Verhalten verursachen und die Kommunikation schon im Keim ersticken. Eine kompetente Vorbereitung unter der Beachtung der Sitten und Bräuche zahlt sich schon vor dem ersten persönlichen Treffen aus. Das Business Knigge Institut ist Ihr Ansprechpartner, wenn Sie sich auf interkulturelle Kontakte mit chinesischen Mitarbeitern oder Geschäftspartnern vorbereiten wollen. Sie sind schon fit in Sachen Sitten und Bräuche in China? Dann lesen Sie doch kurz die folgende Geschichte.

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Beispiele für Fehlverhalten in China – eine ganz alltägliche Geschichte

Marketingchef Christian Wehrig ist gerade in Shanghai gelandet. Sein Terminkalender ist voll, wie immer. Geschlafen hat er lang genug im Flieger. Wer ihn kennt, weiß, dass er ein Meister in Sachen Effizienz ist. Dass sein Unternehmen endlich das lukrative Geschäft mit China so konkret in Aussicht hat, passt hervorragend in das bisher bereits gut laufende Jahr. Er checkt kurz im Hotel ein und macht sich auf den Weg zum Treffen mit seinen chinesischen Verhandlungspartnern. Sämtliche Unterlagen wurden bereits vorher auf dem elektronischen Wege ausgetauscht. Wie geplant, erscheint er mittags in der Konzernzentrale. Die Begrüßung ist freundlich, Wehrig schüttelt allen drei Mitgliedern der Abordnung kurz sportlich die Hand, nicht zu lang, nicht zu kurz, nickt freundlich und tauscht Visitenkarten aus. Er übergeht elegant, dass ihm von den Temperaturunterschieden und der Klimaanlagenluft die Nase etwas läuft, putzt sich die Nase kurz und dezent und lässt sein Taschentuch sofort wieder in der Tasche verschwinden.


Das unerklärliche Verhalten der chinesischen Geschäftspartner – weshalb interkulturelles Knigge-Training so wichtig ist

Nach einigen höflichen Worten, deren Ausführlichkeit allmählich Wehrigs Nerven zu strapazieren droht, überraschen die Gastgeber ihren deutschen Besucher damit, gemeinsam Essen gehen zu wollen. Wehrig weist auf die Agenda hin, stimmt aber aus Höflichkeit zu. Allmählich hat er allerdings den Eindruck, dass die Chinesen ihm etwas verheimlichen wollen. Small Talk ist ja eine Selbstverständlichkeit. Aber so sehr, wie man hier alle relevanten Themen und jede konkrete Aussage vermeidet, kann etwas nicht stimmen. Nach der Bestellung des Essens erklärt Christian Wehrig höflich den Grund, aus dem sein Kollege, der Vertriebschef, die ursprünglich gemeinsam geplante Reise nicht mit antreten konnte: ein Hinterwandinfarkt ging noch einmal glimpflich aus, aber an die lange Reise war momentan nicht zu denken. Seine Gesprächspartner lachen. Wehrig versteht die Welt nicht mehr. Er kennt sein hervorragendes Business-Englisch und fragt sich, worin das Missverständnis lag. Noch befremdlicher wird es, als das Essen eintrifft. Offenbar hatten es seine Geschäftspartner von ganz unten in die Chefetage geschafft. Das Schmatzen, Schlürfen und sogar Rülpsen am Tisch verdirbt ihm jedenfalls den Appetit – zusammen mit dem Umstand, dass mittlerweile bald drei Stunden vergangen sind, ohne dass sie irgendetwas Wesentliches besprochen hätten. Christian Wehrig startet einen neuen Versuch, das Geschäft auf positive Weise anzusprechen. Die chinesischen Partner hätten die Präsentation der Marketingstrategie ja bereits lang vor der vereinbarten Zeit erhalten, so zügig werde man auch in Zukunft arbeiten. Sein Gegenüber verneint kühl aber bestimmt, die Präsentation habe man nicht erhalten. Ebenso sachlich und bestimmt nennt der gut vorbereitete Wehrig das Datum des Versandes. Jetzt scheint alles zu spät zu sein. Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt.


Fehler im Verhalten, die sich nur schwer ausbügeln lassen, vermeiden - Interkulturelles China-Training vom Business Knigge Institut

Ob die Geschäftsverhandlungen von Herrn Wehrig sich noch retten lassen, sei dahingestellt. Klar ist: Es war ein denkbar schlechter Einstieg. Lesen Sie hier (LINK, Extra-Seite), auf welche Situationen sich der Marketingchef besser vorbereitet hätte, um den Verhandlungen in China gewachsen zu sein. Und nutzen Sie rechtzeitig die Chance – bereiten Sie sich mit Hilfe des Business Knigge Institutes kompetent auf Ihre China-Kontakte vorbereiten!


Das Fehlverhalten des Marketingchefs in China – Fehler am laufenden Band

Das erste Problem des Marketingchefs lag darin, seine Dynamik und Effizienz im Geschäftsleben mit zu seinen Verhandlungen nach China nehmen zu wollen. Das geht nicht, denn in China legt man sehr viel Wert darauf, in Ruhe und lange Zeit erst einmal ohne konkrete Themen eine menschliche Basis für die weitere Zusammenarbeit zu schaffen. Kurz mal eben nach China fliegen und alles unter Dach und Fach bringen, das ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Planen Sie genügend Zeit ein, um den zwischenmenschlichen Kontakt aufzubauen und zu pflegen.

Der Begrüßung kommt in interkulturellen Begegnungen grundsätzlich eine große Bedeutung zu. Zwar ist es mittlerweile auch in China an der Tagesordnung, seinem Geschäftspartner die Hand zu schütteln. Aber dabei gelten andere Regeln als in unserem Kulturkreis. Während in Deutschland ein fester Händedruck für Energie, Gesundheit und Dynamik steht, gilt er in China als Unhöflichkeit. Die Visitenkarte wird bedächtig entgegengenommen und ausgiebig betrachtet, bevor sie weggesteckt wird. Die Verbeugung der chinesischen Partner sollte nachgeahmt werden – aus der geraden Haltung heraus beträgt ihr Winkel erstaunlich genau 40 Grad.

Das öffentliche Putzen der Nase wird in China als grobe Unhöflichkeit betrachtet. Ganz schlimm ist es, wenn das Taschentuch daraufhin auch noch in der Tasche verschwindet, statt entsorgt zu werden. Im Gegensatz dazu sind Schlürfen, Schmatzen und sogar Rülpsen beim Essen nach wie vor durchaus üblich. Zwar versucht die chinesische Regierung mittlerweile, die aus der Zeit von Mao stammenden Sitten seinem Volk wieder abzugewöhnen, aber das dürfte noch lange Zeit dauern. Natürlich müssen Sie dieses Verhalten nicht imitieren. Aber versuchen Sie, es zu akzeptieren und werfen Sie Ihren Tischpartnern keinesfalls böse Blicke zu, wenn sie sich so verhalten.

Wer ernste Themen anspricht, muss sich auf ein Lachen seines Gegenübers einstellen. Hier liegt weder ein sprachliches Missverständnis vor, noch ist es mangelndes Einfühlungsvermögen Ihrer Gesprächspartner in die Situation. Vielmehr ist es Peinlichkeit, die man auf diese Weise überspielen will.

Ganz schlimm ist es, öffentlich einen Fehler nachzuweisen, der den Gesprächspartner sein Gesicht verlieren lässt. In diesem Fall hatte der chinesische Marketingchef zuerst verneint, eine Präsentation erhalten zu haben, und statt das Thema elegant zu umgehen, hat Wehrig den Fehler nachgewiesen. Damit war der Tiefpunkt dieser ohnehin bereits schlecht verlaufenen drei Stunden erreicht.


Verhandlungsregeln in China beherrschen, Fehlverhalten von vornherein vermeiden

Manche der hier genannten Fehler werden Ihnen gleich aufgefallen sein. Unzählige weitere Verhaltensweisen verstecken sich noch in dieser und allen anderen Verhandlungssituationen mit chinesischen Partnern. Einzeln aufgezählt würden sie Bücher füllen und dennoch als Vorbereitung nicht ausreichen. Wichtig ist, sowohl feste Regeln zu lernen, als auch ein echtes Grundverständnis für die Kultur zu gewinnen, die hinter diesem uns oft sehr fremden Verhalten steckt. Beide Bereiche decken wir kompetent ab in Ihrem interkulturellen Business-Knigge-Training für Verhandlungen mit China.

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